

Unter der Adresse http://schulnesslau.educanet2.ch/j.giger/.ws_gen/ sind Tagesberichte der Schülerinnen und Schüler vom Klassenlager in Bos-cha aufgeschaltet.
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Die Oberstufenschüler des OZ Büelen Nesslau organisierten zusammen mit ihrem Lehrer Peter Ruf am letzten Samstag das 1. Handball-Grümpelturnier. Anlass war die Einweihung der 6 neuen Tore, die es künftig erlauben, auf 3 Feldern in der Sporthalle Büelen Handball zu spielen.
Grund zum Feiern Nicht nur die prächtige Kleinfeldanlage wurde eingeweiht – nein – auch neue Dresses gab es zu bestaunen. Dank des grosszügigen Sponsorings der Firmen Sporttreff Unterwasser, Clientis Bank Thur, Altherr Nesslau und der Bäckerei Ziehler, Stein durften sowohl die U15- wie auch die U17-Junioren niegelnagelneue Tenues in Empfang nehmen, welche sie an den verschiedenen Turnieren wie auch an der nächstjährigen Juniorenmeisterschaft, welche sie unter dem Namen „HC Toggenburg“ bestreiten werden, tragen dürfen.
7 Schülermannschaften am Sporttreff-Cup Der Sporttreff Unterwasser übernahm gleich auch das Patronat des 1. Grümpelturniers und offerierte für die besten 3 Mannschaften schöne Preise. Leider meldeten sich keine Erwachsenenteams an, so dass die immerhin erfreuliche Zahl von 7 Schülermannschaften den Sieg unter sich ausmachte. Für das 2. Grümpelturnier bleibt natürlich das grosse Ziel für die Organisatoren, mindestens so viele Erwachsene wie Jugendliche für diesen tollen Anlass zu mobilisieren.
Spannende Spiele Da jedes Team gegen jedes andere anzutreten hatte, gab es für die Zuschauer insgesamt 21 Matches à 15 Minuten zu bestaunen.
Dass die einzige Primarschülermannschaft und die einzige Mädchenequipe gegen die Oberstufenknaben kaum bestehen konnten, war zu erwarten, doch hielten beide erstaunlich gut mit und kämpften am Schluss in einem tollen Match um die Ränge 6 und 7, wobei die Oberstufenmädchen zu guter Letzt obenaus schwangen.
Erstaunliches Siegerteam Unter den 5 restlichen Knabenteams kam es zu teils sehr knappen Resultaten, doch ein Team liess sich von keinem andern schlagen: Die 6 Knaben Patrick Keller (3. Sek.), Kevin Ammann (2. Sek.), und die vier 1.-Oberstüfler Fabian Koller, Nicolas Stäger, Manuel Holenweg und Robin Näf durften sich als verdiente Sieger feiern lassen. Dahinter eroberten gleich drei Mannschaften je vier Siege, so dass die Tordifferenz für die nächsten Ränge ausschlaggebend war.
Peter Ruf
An welche Stadt denkt man, wenn die Wörter Erker, Kathedrale, Welt UNESCO Kulturerbe, Vadian, Calatrava Halle oder City Lounge gehört oder gelesen werden? Der 21. Mai war ganz diesen Themen gewidmet. Die beiden Klassen der 2. Sek der Oberstufe Büelen in Nesslau unternahmen eine ganztägige Exkursion in unsere Kantonshauptstadt. Aufgrund der Wetterprognosen sollte dies der erste regenfreie Tag nach längerer Zeit werden und so war es dann auch am Freitag vor Pfingsten.
In St.Gallen angekommen, versammelten wir uns in der Nähe des Hauptbahnhofes neben dem speziellen Brunnen der ein grosses hängendes Stück Stoff darstellt. Dieser erinnert daran, dass St.Gallen seit vielen Jahrhunderten eine Textilstadt ist. Ein eineinhalb stündiger Stadtrundgang stand uns bevor, das Spezielle daran war, dass die Führungen hauptsächlich in englischer Sprache gestaltet waren. Im Englischunterricht hatten wir im englischen Stadtführer verschiedene Themen vorbereitet und darüber gelesen, wobei auch die Erweiterung des Wortschatzes ein Ziel war.
So starteten wir unsere Tour an der St.Leonhardstrasse. Um die Jahre 1900 war St.Gallen sehr reich, weil reger Handel, unter anderem auch mit Textilien und Stickereien, betrieben wurde. Demzufolge konnten viele mehrgeschossige, zum Teil reich verzierte Steinhäuser gebaut werden, welche entlang dieser geraden Strasse „Little New York“ genannt wurden. Reiche Leute konnten es sich leisten, Häuser aus Stein zu bauen, das arme Volk hingegen musste Riegelhäuser errichten. So kennen wir heute noch das Wort steinreich, welches aus dieser Zeit stammt als Wohlhabende steinerne Häuser bauten.
Die Stadtlounge mit ihrem roten Teppichüberzug und den riesigen, wolkenähnlichen Lampen, auch öffentliches Wohnzimmer genannt, lud zum Verweilen ein. Den Knaben imponierte vor allem der rot überzogene Porsche, auf dem es sich gemütlich sitzen liess. Der Weg zum Rastplatz führte uns bei der Mühleggschlucht vorbei, da, wo laut Sage der Mönch Gallus einen Bären getroffen und ihn beauftragt hatte, Holz für ein Feuer zu sammeln und dann das Gebiet zu verlassen. Mit einem Gemälde an einer Hauswand wird an dieses Ereignis erinnert und der Bär ist auch heute noch im Kantonswappen enthalten.
Die Sonne hatte inzwischen die neuen Holzbänke im Stadtpark neben der Tonhalle getrocknet, wo wir dann auch unseren Mittagslunch genossen. Anschliessend hatten die Jugendlichen noch 2 Stunden Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken, ein Glacé zu schlecken oder einzukaufen.
Am Nachmittag führte uns ein Stadtbus zum Botanischen Garten, wo uns zwei Führerinnen erwarteten. In 2 Gruppen waren wir unterwegs, eine erforschte die Treibhäuser mit dem tropischen Regenwald, während die andere Gruppe erfuhr, wie die fleischfressenden Pflanzen ihre Beute anlocken. In einem Treibhaus der Aussenanlage konnten wir die verschiedensten freischfressenden Pflanzen bestaunen und berühren. Wir fanden heraus, welche Teile einer Pflanze für Tiere als verlockend gilt und warum die feinen Haare im Innern von Pflanzen verhindern, dass Insekten wieder aus der Pflanze entrinnen können. Die Führerin schnitt auch eine Pflanze auf um zu beweisen, dass diese wirklich Fliegen und andere Insekten anlocken, fangen und verdauen. Spannend war es ebenfalls, die verschiedensten Echsen zu beobachten. Auch winzige Pfeilfrösche entdeckten wir auf einem Baumstamm. Dank diesen Nützlingen, welche sich von Käfern und Insekten ernähren, kann in den Treibhäusern auf Pestizide verzichtet werden. Unterschiedlichste kleine, aber auch hohe Tropenpflanzen wurden uns näher gebracht, z.B. ist der Stamm eines Baumes voller Dornen, damit ihn grössere Tiere nicht besteigen können. An einem anderen hängen lange Wurzeln von den Ästen hinunter welche sich dann wieder im Boden verankern und Wurzeln bildeten und sich so über grosse Flächen ausbreiten.
Einmal mehr wurde uns bewusst, wie vielfältig unsere Pflanzenwelt ist und dass die Artenvielfalt nur erhalten bleiben kann, wenn wir die Natur respektieren und schützen. Nach den spannenden Führungen reisten wir zurück nach Nesslau ins wohlverdiente Pfingstwochenende.
Monika Heim
Für einmal wurde bei den Erst- bis Sechstklässlern nicht Mathe, Deutsch oder Turnen unterrichtet. Die Schulbücher und Hefte blieben für eine ganze Woche unter den Bänken versorgt, denn das Thema „Spielen“ in all seinen Facetten stand im Zentrum des Geschehens.
Spielen in vielen Varianten Gespannt warteten die rund 170 Schülerinnen und Schüler am Montagmorgen auf das, was in den nächsten fünf Tagen auf sie zukommen würde. In einem ersten Themenkreis konnten sie aus einem grossen Angebot von Spielen ihre persönlichen Favoriten auswählen. So wurde an einem Ort gewürfelt, am andern gejasst, hier bei Brettspielen um den Sieg gekämpft und dort Schach gespielt. Es war aber auch möglich, Spiele aus fremden Ländern kennenzulernen, zu spielen wie zu Omas und Opas Zeiten oder man konnte als Detektiv einem Schatz nachjagen.
Herstellen von Spielen In einem zweiten, grösseren Block konnte jedes Kind ein eigenes Spiel herstellen. Am einen Ort entstanden Mikadospiele. Hier wurden die Holzstifte richtig bemalt und dann auch noch eine Schachtel zum Versorgen der Mikadostäbe hergestellt. Eine zweite Gruppe erstellte ein Tischfussball-Spiel, mit welchem bald schon WM-Spiele simuliert oder nachgespielt werden können. Die kreativeren Schülerinnen und Schüler konnten sich ein eigenes Spiel ausdenken, welches am Schluss mit den Mitschülerinnen und Mitschülern eifrig ausprobiert wurde. Eine Gruppe bastelte während dieser Arbeitseinheit ein afrikanisches Brettspiel, das Serata, und im Handarbeitszimmer entstand ein Mühlespiel aus Stoff mit Spielsteinen aus Fimo.
Sondertag Donnerstag Am Donnerstag erwarteten die Unterstufen- und die Mittelstufenschüler zwei unterschiedliche Programme. Die Unterstufe verbrachte den ganzen Tag in der Spielschüür in Niederbüren. Hier standen den Kindern den ganzen Tag die unterschiedlichsten Spielangebote zur Verfügung. Die Mittelstufe legte am Morgen letzte Hand an die Werkarbeiten. Für den Nachmittag hatten sich die Lehrkräfte etwas Besonderes ausgedacht. Mit Spielgeld konnte man im „Casino Büelen“ Gewinne machen oder eben auch nicht. Bei Black Jack, Roulette, „hoch oder tief“ und Geschicklichkeitsspielen konnte der Einsatz verdoppelt, verdreifacht oder auch verloren werden. Den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler war jeweils gut anzusehen, ob sie sich auf der Siegerstrasse befanden oder ob sie gerade Verluste eingefahren hatten.
Spiel ohne Grenzen Als Abschluss fand am Freitagmorgen in der Turnhalle unter dem Motto Spiel und Spass ein Wettkampf statt, welcher dem Klassiker „Spiel ohne Grenzen“ nachempfunden war. Beim Nageln auf Zeit, beim Turm bauen, beim Harasslauf und bei weiteren sechs Spielen konnten für die eigene Ländermannschaft Punkte gewonnen werden. Ob es für die kommende WM wohl ein gutes Zeichen ist, dass die Schweiz in diesem Wettstreit den dritten Rang erreichen konnte?
Urs Bischofberger

Auch in diesem Jahr hat die 2. Realklasse von Lukas Heim wieder am Traumlehrewettbewerb der Hans Huber Stiftung teilgenommen und einmal mehr den 1. Preis gewonnen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Den Wettbewerbsbeitrag finden Sie unter "Lehrstelle" auf der Website der Oberstufe Nesslau: